1. Teil: Alte und neue Zähne / 2. Teil: Das Löcher-Projekt

1. Teil: Wir beschäftigen uns mit unserem Körper, naja, hauptsächlich mit den Zähnen, den vorhandenen, den neuen oder auch den fehlenden. Was mögen die Zähne, was können sie und was gefällt ihnen nicht? Wie funktioniert eine Zahnpraxis? Das wird im Rollenspiel sofort ausprobiert und der Zahnarzt hat regen Zulauf in seiner Zahnarztpraxis. Natürlich müssen sich die Patienten bei der Dentalassistentin anmelden, welche entsprechende Anmelde-Formular bereithält, das Telefon bedient oder auch die Stühle und Zeitschriften im Wartezimmer ordnet. Die Kinder üben sich in verschiedenen Rollen: Was sagt man, wenn man einen Raum betritt? Wie benimmt man sich im Wartezimmer? Wie geht man zum Zahnarzt? (Mit sauberen Zähnen!)

Die Kinder können "Raumlagen" beschreiben, z.B. wo ist ein Zahn, wo liegt ein Apfel (oben, unten…)

Eine grosse Auswahl an Znüni-Liedern und Versen wurde zusammengetragen, da wir den Znüni ja mit unseren Zähnen beissen und essen.

Mit einer Kaugummigeschichte wird Mundgymnastik gemacht und immer wieder die Beweglichkeit von Zunge, Lippen und Mund trainiert. Ein Gemüse-Kasperli mit Gemüse-Suppe rundet das Thema ab.

Wie immer dienen alle Ideen als Beispiel oder Anregung und es kann darauf aufgebaut, ausgebaut oder umgebaut werden.

 

 

2. Teil: Das Löcher-Projekt ist ein durchaus witziges Jahresthema. Sinnigerweise bekam es den Übergang vom Zahnarzt her. Jedoch handelt es sich hier nicht nur um Karies, sondern themenunabhängig um alles, was ein Loch hat oder ist. Zuerst wurde der Eingang mit einem Loch versehen, zum Durchkriechen… danach gab es im ganzen Kindergarten immer mehr und mehr Löcher. Ein Loch-Museum entstand, indem die Kinder "eigene" Löcher sammelten und ausstellten.

 

Es gab einen Löcher-Tisch, voll mit lustigen und anspruchsvollen Spielen, welche irgendwie ein Loch hatten oder mit einem Loch zu tun hatten.

In der Loch-Werkstatt wurden selbstständig Löcher gemacht: gebohrt, gestupft, genäht, geschnitten. Verschiedene Werkzeuge wurden eingeführt und täglich benutzt.

Loch-Snacks entstanden. Also Znünis, welche bereits ein Loch hatten oder welchen wir ein Loch verpassten…

Da auch der Mund ein "Loch" ist, welches ab und zu "geschlossen" sein sollte, haben wir ganz viele "Stille sy" Lieder und Verse zusammengetragen.

Ein gelungenes Projekt, welches sich bestens für das zweite Semester oder das ganze Jahr eignet.

Ich wünsche Ihnen eine kariesfreie Zeit und viele glückliche Loch-Entdeckungen.

eine herzlichst schöne Adventszeit und gute Gesundheit

Sue Bigler und Yvonne Rutishauser
das Arbeitsmappen-Team